Nami

Nachdem unsere Hündin Nena im Dezember 2024 leider über die Regenbogenbrücke gehen musste war Simba sehr alleine.

Eigentlich wollten wir keinen Hund mehr, naja mit der Zeit hieß es dann, wir wollen keinen großen Hund mehr, später hieß es dann, ok wir wollen eine Hündin, aber nur so groß wie Nena.

Dann waren wir mal „nur schauen“ bei save a dog e. V.

Und dann wurde uns gesagt, dass da eine ganz liebe Hündin ist, aber sie ist etwas größer, nämlich ein American Akita / Kangal-Mix, die aber ein Männerproblem hat.
Aber wir wollten ja was kleineres, also nein, wir schauen auch nur.

Als wir dann im Schelter waren hatte Renate direkt eine Hündin an ihrer Seite, total ruhig und total anhänglich.
Kurz danach hing besagte Hündin dann an Thorstens Seite und schmieg sich auch an ihn ran.
Da hatte sich schon ein Hund die neuen Besitzer ausgesucht.
Und ja, das war genau die Hündin mit dem Männerproblem.

Ein paar Tage später sind wir dann mit Simba hin gefahren, um zu sehen wie sie den mit ihm umgeht und was sollen wir sagen, sie fand ihn klasse und er sie auch nicht so übel.

Also ja, wir konnten nicht anders also zuzugeben, das sie sie richtige für uns ist.

Und so kam nun auch Nami in unsere Familie am 17.01.2025.
Schneller als geplant, größer als geplant, aber eine liebe Seele, zumindest bei uns in der Familie.
Aber sie hatte noch viel zu lernen, nicht umsonst war sie mit 3 Jahren bei der Hunderettung.

Ja, auch zuhause haben sich die beiden sehr gut vertragen, aber leider merkte man ihre schlechte bzw. gar nicht vorhandene Erziehung an.
Sie war oft zu wild und zu ruppig zu ihm, aber trotzdem hat man gemerkt, dass sie ihn sehr lieb hat.

Am Silvestertag 2025 hat uns dann unser geliebter Simba verlassen und ging über die Regenbrücke.
Sie war in der Nacht, so wie wir selbst, die ganze Zeit in seiner Nähe, bis zu seinem letztem Atemzug am frühen morgen.
Wir gaben ihr noch Zeit sich von ihm zu verabschieden, sie hatte es verstanden, wir haben ihn nicht abgegeben, sondern bis zu seinem eigenen Ende begleitet.

Damit sie später nicht alleine zuhause sein musste, hat Thorsten sie in seiner Firma als Bürohund gemeldet und sie hat sich schnell etabiliert.

Auch gingen wir mehrmals zu einer Hundespielgruppe, um ihre soziale Kompetenz zu stärken, auch hier zeigte sie sich von ihrer besten Seite.
Sie spielte mit anderen Hunden wie selbstverständlich, aber zeigte ihnen auch, wenn es ihr zu viel war, ohne sie zu verletzen.

Trotzdem merkten wir, ihr fehlt zuhause etwas.
So kam es dann, das wir Kion zu uns geholt haben.